Warum ich Fotografiere und warum mir die kleinen Glücksmomente so wichtig sind…

Es ist sehr persönlich, was ich jetzt schreibe, aber es ist mir wichtig!

Es war ein Novembertag, Nieselregen, kalter Wind…“Usselwetter“. Meine Tante ging mit Bauchschmerzen zum Arzt und kam mit der Diagnose „Unheilbar“ zurück.

Die Ärzte gaben ihr nur noch wenige Wochen zu leben.

Wie geht man damit um?

Ich wusste es nicht! Ich wusste nur, sie hat keine Zeit für schlechte Nachrichten.

Also überlegte ich mir eine Art „Adventskalender“ der Glücksmomente für sie. Jeden Tag im Dezember suchte ich etwas Schönes in meinem Tag und schickte ihr ein Foto davon.

Mal war es das Plätzchen backen mit meinen Kindern, Chaos in der Küche, Mehl auf der Nase…

Mal eine Blume am Wegesrand, mal ein Foto vom Sonnenuntergang. Meine Alltags-Glücksmomente.

Es war nicht immer einfach…es gab Tage, da war ich müde, genervt, hatte volle Wäschekörbe oder Ärger auf der Arbeit-

Aber ich suchte jeden Tag das kleine Stückchen Glück und hielt es auf Fotos fest!

Für sie und auch für mich!

Am 31.12. ist meine Tante gestorben, aber ich höre nicht auf, das Glück dieser Welt auf Fotos festzuhalten und den Blick der Menschen auf das Positive zu lenken!

Niemand weiß. was morgen ist und man sollte dankbar sein, für jedes kleine Stückchen „Glück“.

Dies kann eine Umarmung, ein Blick, eine Blume oder ein warmer Sonnenstrahl sein.

Was immer es für euch ist, ich fange es für euch ein. Konserviere es für die Ewigkeit, damit ihr nie vergesst:

Die Welt ist voller Wunder und ihr auch!